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Sigmund Thun Klamm

Erlebnis für die ganze Familie

In der Späteiszeit vor etwa 14.000 Jahren war das Kaprunertal von einem mächtigen Gletscher bedeckt. Langsam talwärts fließend bearbeitete er die harten Kalkglimmerschieferfelsen des Mais- und Bürgkogels. Der abgeschmolzene Gletscher hinterließ einen Taleinschnitt, durch den die Kapruner Ache talwärts strömte. Über 30 Meter tief und 320 Meter lang hat sich die Kapruner Ache hier Ihren Weg durch das Kapruner Tal „geschnitten“. Heute ist die Sigmund Thun Klamm und der Klammsee ein Ausflugsziel für die gesamte Familie – besser gesagt für Jung und Alt und auch fast zu jeder Jahreszeit. So hat es zum Beispiel seinen ganz eigenen Charme im Spätherbst am Klammsee entlang zu schländern, durch das abgefallene Laub der Bäume. Im Sommer trifft man hier nicht nur Einheimische sondern auch einige Touristen – die Klamm ist auch ein wahrer Schatz Kapruns.

Die Felshöhe des Bürgkogels

Die Felshöhe des Bürgkogels die an der rechten Flanke der Klamm inmitten der Talenge emporragt, bot den ersten Siedlern des Kaprunertales vor ca. 4.000 Jahren Schutz. Die bronzezeitliche Nutzung des Kupfers dürfte die Grundlage der Besiedlung gewesen sein. Die Klamm sicherte den Bewohnern des Bürgkogels über 3.000 Jahre lang die Westseite ihres Siedlungsgebietes.

Sigmund-Thun-Klamm

Angespornt durch die Geschichte der Sigmund-Thun-Klamm und des angrenzenden Bürgkogels wurde vom Verein VSF-Kaprun in der Gründungsversammlung am 15. Mai 1991 die Wiedererschließung der Sigmund-Thun-Klamm beschlossen. Nach 5 Monaten Bauzeit konnte am 29. August 1992 die neue Steganlage für Besucher wieder geöffnet werden. Der Steg durch die Sigmund-Thun-Klamm bildet gemeinsam mit dem naturkundlichen Lehrweg um den Klammsee und dem Schauraum des Krafthauses Kaprun-Hauptstufe ein Kernstück des „Erlebnis- & Erholungsraumes Bürgkogel Klammsee“.