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Kultur in Kaprun

 

Es ist ein Unmögliches sich in alltäglichen Situationen der Kultur zu entziehen, denn wir sind ständig Teil davon. Gerade deswegen kann es sich als schwer herausstellen, kulturelle Leistungen bewusst wahrzunehmen.

 

Nicht nur sichtbare Dinge gehören zum Kulturbegriff, er ist so breit gefächert wie der Mensch selbst. Kulturelle Normen und Werte helfen dem Menschen den täglichen Ablauf zu meistern.

 

Auch wenn wohl kaum einer wahrnimmt, dass bereits jeder Morgen, der mit einer Tasse Kaffee beginnt ein Stück zum kulturellen Leben beiträgt, ist dies doch eine unumstrittene Tatsache. Denn nicht alle Menschen legen so großen Wert auf ein morgendliches Frühstück mit Kaffee, in anderen Ländern wird mehr Wert auf andere Mahlzeiten des Tages gelegt.
Daran sehen wir, wie sich Kultur unterscheiden kann.

Museum Kaprun

 

Das im Kern 400 Jahre alte Steinerbauernhaus war mehrere Jahre außer Nutzung und dem Verfall preisgegeben. Mit dem Kauf des Objektes durch die Gemeinde Kaprun wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Der Standort auf dem Kirchbichl hat eine besondere Ausstrahlung, da im Umfeld der Kirche weitere historische Bauwerke stehen.

 

Im ersten und zweiten Obergeschoß hat das bisherige Heimatmuseum Kaprun, das jetzt den Namen kaprunmuseum trägt, auf einer Fläche von 140 m² eine attraktive Heimstätte gefunden.

Ein Künstler, der mit Mystik und Verwirrung wachrüttelt

 

Als widersprüchlich, zweifelnd und wachrüttelnd bezeichnen Kritiker seine Werke. Etwas Mystisches umgibt die komplexe Kunst des Kapruners. Ganz eigene Welten aus Buchstabencodes, Zahlenwirrwarr und versteckten Geheimissen scheint er um sich gesponnen zu haben. Tatsächlich ist es des öfteren Kritik, Warnung und ein kräftiges Aufrütteln, das der gebürtige Klagenfurter mit seiner Kunst bewirken möchte.

Ein großer Trümmerhaufen aus „Zahlensteinen“ am ORF-Gelände ist seine wütende Antwort darauf, dass in Salzburg Werke des Künstlers Thorak stehen. Dieser wurde während der Nazizeit stark von Hitler gefördert. In Thuswaldners Kunst geht es um Freiheit, um Wirklichkeit, um Zeit, um Ruhe.

Themen, die damals wie heute von großer Bedeutung für unsere Gesellschaft sind. Sie sind ästhetisch aber nie kitschig, die Skulpturen auf Pfählen, die Bilder, die Statuen. Stehen in der Landschaft und in grünen Wiesen und schmiegen sich teils so hinein, als wären sie schon immer dort gewesen